BemerkensWERT
Wirklich bemerkenswert ist nicht,
was ein Mensch leistet, sondern
was ihn innerlich bewegt.
Viktor Frankl
Viktor Frankl lädt genau zu dieser stillen Tiefe ein: hinzuschauen, was einen Menschen innerlich bewegt, ohne zu bewerten, ohne zu drängen.
Gerade heute wirkt seine Haltung fast wie ein Gegenpol zur Beschleunigung:
nicht optimieren, nicht erklären, sondern wahrnehmen.
Das wirklich Bemerkenswerte zeigt sich dann oft ganz leise – im Sinn, den ein Mensch seinem Erleben gibt.
Ich möchte in dieser Rubrik bemerkenswerte Texte, Filme, Bücher, die mir „über den Weg laufen” an euch weitergeben. Vielleicht hält ja die eine oder der andere von euch es auch für wert, dies wahrzunehmen oder zu beachten.
Zitat des Monats Mai
Wieder ein Gespräch von Anja und Waltraut über ein Zitat.
Zu hören über den Button rechts.
Sei du die Veränderung, die du dir von der Welt wünschst.
(Mahatma Gandhi)
Wer lieber etwas lesen möchte, kann das auch tun.
Frühe Bindung
Manchmal können auch ganz alte Geschichten bemerkenswert sein.
Hier ist so eine.
Unsere Hände - begreifen, berühren, verbinden
Mit unseren Händen greifen wir nicht nur nach Dingen, sondern auch nach Bedeutung. Vielleicht entsteht Verstehen dort, wo Wahrnehmen, Bewegen und Berührtwerden zusammenkommen.
Akademie für Kinderliebe
Eine bemerkenswerte Website, die daran erinnert, dass Entwicklung dort entsteht, wo Kinder sich angenommen und eingeladen fühlen, sie selbst zu sein. Vielleicht beginnt Kinderliebe nicht mit einer Methode, sondern mit einer Haltung, die Vertrauen wachsen lässt.
Zitat des Monats April
In der neuen Rubrik von BemerkensWERT ist jeden Monat ein Gespräch von Anja und Waltraut zu hören, in dessen Mittelpunkt ein Zitat steht.
Zu hören über den Button rechts.
Gewohnheit ist Gewohnheit, und kein Mensch kann sie einfach aus dem Fenster werfen – man muss sie behutsam die Treppe hinunterlocken, Stufe für Stufe.
(Mark Twain)
Wer lieber etwas lesen möchte, kann das auch tun.
Pubertät als Schatzkiste
Ein bemerkenswertes Video von Gerald Hüther zeigt, dass Entwicklung nicht durch Druck entsteht, sondern durch Beziehung und innere Beteiligung. Vielleicht liegt in der Pubertät – und weit darüber hinaus – eine Einladung, Potenziale in einem Raum von Vertrauen und Resonanz wachsen zu lassen.
Sorgen brauchen einen Ort
Manche Sorgen werden größer, weil sie keinen Ort haben dürfen. Vielleicht verändert sich schon vieles, wenn Gedanken ausgesprochen werden können – ohne bewertet oder sofort gelöst zu werden.
Wer bin ich? - unterwegs in meiner eigenen Kutsche
Vielleicht sind wir weder nur Körper noch nur Gefühl oder nur Verstand. Erst im Zusammenspiel dieser drei Ebenen entsteht Orientierung – und eine mögliche Antwort auf die Frage: Wer bin ich?
Wer bin ich?
Zwischen „Ich denke, also bin ich“ und „Ich fühle, also bin ich“ öffnet sich ein neuer Blick auf unser Menschsein. Vielleicht liegt die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ nicht im Denken allein, sondern im Zusammenspiel von Fühlen, Wahrnehmen und Denken.
Magic Moves Kids
Ein bemerkenswerter Film über ein Projekt, das zeigt, wie Entwicklung dort entstehen kann, wo Freude, Staunen und eigenes Können zusammenfinden. Vielleicht liegt in der Verbindung von Spiel, Beziehung und Selbstwirksamkeit eine Kraft, die weit über das Üben hinausgeht.