Elvis

Die Entwicklungsbegleitung
hat einen neuen Begleiter

  • E ntwicklungsbegleitung
  • L iebe
  • V ielfältikeit
  • I ndividualität
  • S elbstvertrauen
Halstuch Elvis
Text 3

Wenn du Menschen in ihrer Entwicklung begleiten willst,
sieh’ den Menschen als Ganzes, aber achte auch auf die Details,
sie machen ihn einzigartig.

Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile.
In der Diagnostik werden Menschen häufig aufgrund der “Bewertung” einzelner Verhaltensweisen oder Testergebnisse eingeordnet in ein Krankheits- oder Störungsbild. Aber der “ganze Mensch” ist mehr als die Addition von Einzelteilen.
Auch im privaten Bereich erleben wir, dass Menschen auf einige wenige Eigenschaften oder Verhaltensweisen reduziert werden. “Er” oder “Sie” ist so! Wir erleben einige Situationen mit einem anderen Menschen und machen uns daraus ein “Bild”. Dieses Bild wird nach und nach zu einem festen Bestandteil unserer Einstellung.
Wenn wir solch eine Einstellung/Meinung entwickelt haben, sorgt unser Gehirn dafür, dass diese Meinung dadurch gefestigt wird, dass wir genau diese Verhaltensweisen immer wieder bemerken. Wenn dieser Mensch sich dann so verhält, dass es nicht in unser Bild passt, bemerken wir es entweder gar nicht oder wir “tun es ab” als nicht relevante Ausnahme.
Um dieses feste innere Bild zu verändern, hilft es, ganz bewusst auf Ausnahmen zu achten und Details wahrzunehmen, die unsere Meinung erweitern und unser Gegenüber in seiner Ganzheit erscheinen zu lassen.

“Der ständige Versuch der Wissenschaften, die Dinge in ihre Einzelheiten zu zerlegen, führt dazu , dass etwas herauskommt, was mit der Wirklichkeit gar nichts mehr zu tun hat.” (Gerald Hüther)

Halstuch Elvis
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Wenn du Menschen in ihrer Entwicklung begleiten willst,
vertraue dir und vertraue ihnen,
dann gibt es eine gute Grundlage für eine positive Entwicklung.

Vertrauen ist eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben. Psychologen sprechen vom Urvertrauen als Gegengewicht zu den Urängsten. Neurobiologe Gerald Hüther spricht davon, dass Angst unser Gehirn “erhitzt” und Vertrauen es wieder “herunterkühlt”.
Es gibt unterschiedliche “Vertrauensarten”: Vertrauen in andere Menschen (dieses wird im besten Fall im Rahmen der Bindung in den ersten Lebensmonaten aufgebaut), Vertrauen in uns selbst (dieses können wir beginnend mit der Spielen der Rückversicherung entwickeln) und Vertrauen in die Welt, in eine größere Kraft, ins “Große-Ganze” – dafür gibt es viele Bezeichnungen.
Alle drei Vertrauensarten können uns helfen, unsere Ängste, mit denen wir geboren werden oder die wir später erwerben, zu integrieren, so dass wir nicht durch sie überwältigt oder gelähmt werden.

“Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andere baut, erwacht mit Schrecken.” (Wilhelm Busch)

Halstuch Elvis
Elvis

Wenn Du Menschen in ihrer Entwicklung begleiten willst,
denke daran, dass deine Wahrnehmungen
deine eigene Konstruktion sind.

Wir sind oft der Meinung, irgentwas sei “so” und “nicht anders”. Wir halten unsere Wahrnehmung dann für die “Wahrheit”. Wenn andere Menschen eine andere Wahrnehmung und daraus resultierend eine andere Wahrheit haben, halten wir diese eventuell für falsch.
Das sollten wir überdenken!

“Auch sind ja alle Dinge so oder anders, je nachdem ob wir sie so oder anders betrachten.” (Autor unbekannt)